Integrative Waldtherapie und Gesundheitsberatung

Zertifikatslehrgang

Die Integrative Waldtherapie/Wald-Gesundheitsberatung ist eine forschungsbasierte Methode im Rahmen der Neuen Naturtherapien. Das Lebens- und Ökosystem Wald wird, begleitet und angeleitet durch Expertinnen und Experten, als gesundheitsfördernder und heilsamer Erfahrungsraum genutzt.

Die vielfältigen salutogenen Einflüsse, die der Wald und das Walderleben für den Menschen in seinen körperlichen, seelisch-emotionalen, kognitiven, sozialen und ökologischen Dimensionen bietet, sollen die Gesundheit kräftigen, aber auch bei der klinischen Behandlung von stressbedingten, psychischen und psychosomatischen Störungen als eine wichtige ökopsychosomatische Komponente in multimodalen Therapieprogrammen zum Einsatz kommen. 

Fachkundig angeleitete Sinneserfahrungen im direkten Kontakt mit der Natur und das Selbsterleben in Zugehörigkeit und Verbundenheit mit einer lebendigen Umgebung stehen dabei im Mittelpunkt. Der Mensch ist ein multisensorisches Wesen (mit allen Sinnen spürend). Der Wald ist ein einladender Raum für anregende Entdeckungen und lässt uns auch tief durchatmen, Kraft und Ruhe schöpfen und entspannen. 

Dabei bedarf der Wald als hochdifferenziertes Ökosystem selbst auch des achtsamen, ökophilen Umgangs. Waldtherapie will dafür sensibilisieren, indem sie in ihrer Praxis die Sorgfalt der Natur gegenüber (caring for nature) mit komplexer Achtsamkeit für das Lebendige, für andere Lebewesen (caring for life, caring for people) und mit achtsamer Selbstsorge (self caring) verbindet.

Die Arbeitsweise im Lehrgang in Stichworten

  • Prozess- und Selbsterfahrungsorientierung: Methode durch das Erleben der Methode lernen, persönliches Wachstum, Arbeit an professioneller Souveränität sowie fachlicher Kompetenz und Performanz als Waldtherapeut/in oder Wald-Gesundheitsberater/in

  • Multidisziplinäre Vermittlung: Unterschiedliche Themenfelder (psychologische, medizinische, soziologische, naturwissen­schaftliche und forstliche Inhalte) werden multidisziplinär und in ihrer Verwobenheit vermittelt und erlebbar gemacht durch Fachper­sonen, die in ihrem Feld sowohl theoretisch als auch praktisch verwurzelt sind.

  • Fundierter Theoriehintergrund der Integrativen Therapie, durchgängige Theorie-Praxis-Verschränkung

  • Die Seminareinheiten finden zu jeder Jahreszeit mehrheitlich im Wald statt. Entsprechende Ausrüstung und Gesundheit sind Voraussetzung.


Hier erfahren Sie mehr zum Thema:


Informationen zum Lehrgang

 
 

Studienleitung

 

Susanne Heule, Psych. FH,
eidg. anerk. Psychotherapeutin

 


Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Hilarion G. Petzold
Dr. Katharina Rast-Pupato


Kontakt / Administration

Carmen Miss Tun

 
 
 

Die Schweizerische Gesellschaft für Integrative Therapie (SGIT) hat zum Anliegen, integrativ arbeitende Therapeutinnen, Supervisoren, Beraterinnen u.ä. miteinander in Kontakt zu bringen und den fachlichen Austausch anzuregen und lebendig zu halten. Die SGIT ist ein Gliedverband der FSP.

Teilnehmende des Wald-Lehrgangs profitieren von einer kostenlosen Ausbildungs-Mitgliedschaft und sind als Neumitglied während maximal 2 Jahren ab Weiterbildungsbeginn vom Mitgliederbeitrag befreit.

 
 

Die SEAG ist Mitglied des Verbands ERBINAT.